Es ist Zeit für den Grippeschutz!
Jetzt ist Zeit zum Impfen, da in Deutschland noch kaum Grippefälle gemeldet werden.
Für eine Schutzimpfung wird keine Praxisgebühr erhoben.
Grippe (Influenza) ist eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege des Menschen. Die Infektion wird durch kleinste Tröpfchenmengen ausgelöst und ist hoch ansteckend und nur in den ersten zwei Tagen wirksam zu behandeln.
Influenza kann jeden treffen, auch völlig gesunde Menschen.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin empfiehlt eine jährliche Impfung für folgende Personengruppen:
- Personen über 60 Jahre;
- Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen;
- Kinder (ab 6 Monaten),
- Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, wie z.B. chronische Lungen-, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes und anderen Stoffwechselkrankheiten, angeborener oder erworbener Immunschwäche, HIV-Infektion;
- Personen mit erhöhter Gefährdung, z.B. medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr;
- Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können;
- Bei Schwangeren wird im Fall eines individuell erhöhten Erkrankungsrisikos – bevorzugt im 2. Drittel der Schwangerschaft – zur Impfung geraten. Ihr Arzt wird Sie beraten.
Nicht geimpft werden dürfen Personen mit einer bekannten Allergie gegen Inhaltsstoffe des Grippe-Impfstoffes oder einer seltenen Überempfindlichkeit gegen Hühnereiweiß. Reste von Hühnereiweiß können in den Impfstoffen enthalten sein, da die Impf-Viren in Hühnereiern gezüchtet werden. Bei bekannten Allergien lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.
Wie unterscheidet sich eine Grippe (Influenza) von einer eher harmlosen Erkältung?
- Insgesamt beginnt eine Erkältung (grippaler Infekt) eher
schleichend (mit Niesen, Schnupfen).
Die Influenza dagegen beginnt meist aus heiterem Himmel.
- Die Allgemeinsymptome sind bei einer Erkältung in der Regel schwächer
ausgeprägt: geringer Hustenreiz, Kratzen im Hals, nur leichte Kopf- und
Gliederschmerzen.
Bei der Influenza hingegen treten meist aus völligem Wohlbefinden heraus Fieber, Gelenk- und
Muskelschmerzen, heftige Kopfschmerzen, Schüttelfrost,
Schweißausbrüche, ein allgemeines Krankheitsgefühl und Appetitlosigkeit
auf. Auch ein trockener unproduktiver Husten spricht für eine Grippe.
Meist kommen noch Lichtscheu und Geräuschempfindlichkeit hinzu.
- Die Körpertemperatur ist bei einer Erkältung meist nur leicht erhöht.
Eine Grippe wird meist von hohem Fieber begleitet (bis 41° C).
Aufgrund dieser Fakten kann man während der Grippe-Saison die
Influenza-Infektion sehr gut von einer einfachen Erkältung
unterscheiden. Patienten mit verstopfter und laufender Nase,
schleimhaltigem Husten und ohne typisches Influenza-Krankheitsbild
haben in der Regel keine Influenza-Infektion!
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